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Ein modernes Heizsystem sollte umweltfreundlich arbeiten, Energie sparen, angenehme Wärme abgeben und ein gesundes Raumklima schaffen! Um diese Punkte unter einem Hut zu bringen benötigt man ein Heizsystem mit einem sehr hohen Anteil an Strahlungswärme.

 

Konvektionswärme

Konventionelle Heizsysteme arbeiten zum Großteil mit der Erwärmung der Luft. Man spricht auch von Konvektion – dabei wird die Umgebungsluft zwischen den Heizkörperrippen stark erwärmt, steigt auf bis zur Decke, kühlt nach einer gewissen Zeit wieder ab und sinkt zu Boden. Der Kreislauf beginnt von vorne. Durch diese Luftumwälzung werden Staub und Bakterien aufgewirbelt, die unsere Atemwege belasten -> typisches Anzeichen der Staub – und Bakterienaufwirbelung ist ein Kratzen im Hals. Diese Luftumwälzung wird auch typischer Weise als Zugempfinden wahrgenommen und die Luft ist zumeist auch noch trockener, da die kalten Wände einen Großteil der Luftfeuchtigkeit aufnehmen. Des weitern reagiert der menschliche Organismus sehr sensible auf große Temperaturunterschiede zwischen Wandoberflächen bzw. Fensteroberflächen zu der eigenen Körpertemperatur -> „es zieht“

 

 

 

Strahlungswärme

 

Strahlungswärme hingegen entsteht durch Infrarotstrahlen, die sich durch die Luft bewegen und von fester Materie (Wände, Möbel, der menschliche Körper,…) absorbiert werden. Als Folge wird das Material erwärmt und nicht die Umgebungsluft! Wer kennt nicht die wohltuende, beruhigende und angenehme Wärme eines Kachelofens bzw. der Sonne. Heizsysteme, die mit sanfter Strahlungswärme arbeiten, erzeugen ein gesundes Raumklima mit geringerer Luftbewegung und einer natürlichen Luftfeuchtigkeit. Da der Mensch Strahlungswärme als sehr angenehm empfindet, tritt bereits bei einer um bis zu drei Grad Celsius geringeren Raumtemperatur gegenüber konventionellen Systemen das Gefühl des Wohlbefindens ein. Bereits das heruntersetzen der Raumtemperatur von nur einem Grad Celsius erspart ca. sechs Prozent an Heizkosten!

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 05. Juli 2009 um 20:24 Uhr